Neuzugänge

Also ich versuche nicht mehr so viele Bücher zu kaufen. Ganz ehrlich. Es gelingt mir aber nicht immer…

Vor einigen Tagen habe ich mir ein kleines Paket mit sechs Büchern zugelegt, da ich noch nicht viel über die einzelnen Bücher weiß, hier die Klappentexte:

Swetlana Alexijewitsch: Tschernobyl  (Berliner Taschenbuchverlag, 2006)

Eindringlich psychologische Porträts berichten von Menschen, die sich ihre Zukunft in einer Welt der Toten aufbauen müssen.

Jenny Erpenbeck: Heimsuchung (btb Verlag, 2007)

Ein Haus an einem märkischen See – und wie ein ganzes Jahrhundert in ihm wütet. Zwölf Lebensläufe, Geschichten, Schicksale von den Zwanzigerjahren bis heute ranken sich um dieses Haus – seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Eine literarische Spurensuche von stupender Wut.

Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon (Matrix Verlag, 2006)

Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon ist eines der bedeutendsten literarischen Wetke Japans, das noch heute – 1000 Jahre später – den Leser zu bezaubern vermag! Es ist eine Art Tagebuch und enthält Aufzeichnungen, die Sei Shonagon während ihrer Musestunden als Hofdame am Heian-Hofe niederschrieb. Sie berichtet darin Klatsch vom Kaiserhof, der viel zum Verständnis der Kultur jener Zeit beiträgt, und schildert das intime Leben und Treiben hinter den Bambusläden und Seidenvorhängen, mit all den lockeren erotischen Formen, die sich in der Hofwelt jener Zeit herausgebildet hatten. Die Heian-Zeit wird in bezaubernden Miniaturen lebendig!

Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz (dtv, 1980)

Die Geschichte des Transportarbeiters Franz Biberkopf, der, aus der Strafanstalt Berlin-Tegel entlassen, als ehrlicher Mann ins Leben zurückfinden möchte, ist der erste deutsche Großstadtroman von literarischem Rang. Das Berlin der Zwanziger Jahre ist der Schauplatz des Geschehens. Dabei wird die Großstadt selbst zum Gegenspieler des gutmütig-jähzornigen Franz Biberkopf, der dieser verlockenden, aber auch unerbittlichen Welt zu trotzen versucht.

Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen (Econ Ullstein List Verlag, 2001)

Doris ist Sekretärin bei einem zudringlichen Rechtsanwalt. Sie will nicht mehr tagaus, tagein lange Briefe tippen, sondern ein Star werden. Sie will in die große Welt, ins Berlin der Roaring Twenties…

Marlen Haushofer: Die Wand (List Taschenbuch/Ullstein Buchverlage, 2004)

Eine Frau wacht eines Morgens in einer Jagdhütte in den Bergen auf und findet sich eingeschlossen von einer unsichtbaren Wand, hinter der kein Leben mehr existiert…

Übrigens ist eine neue Bestellung mit weiteren Büchern auch schon unterwegs.

Ich versuche im neuen Jahr weniger Bücher zu kaufen.

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