Meine buchige Woche (1)

Dieses Buch hat mich in dieser Woche begleitet:

John Wray: Das Geheimnis der verlorenen Zeit

Der Urgroßvater, der eigentlich mit eingelegten Gurken sein Geld verdient, ist nebenbei Hobby-Physiker, der die Natur der Zeit zu erforschen versucht. Und es gelingt ihm, er schafft den Durchbruch und findet heraus, wie die Zeit funktioniert und wie man in ihr reisen kann… doch im nächsten Augenblick wird er von einem Auto überfahren und seine Entdeckung bleibt ein Geheimnis. Seine Söhne und seine Enkel gehen diesem Geheimnis nach, die Lösung bleibt aber wohl unserem Erzähler, dem Urenkel überlassen.

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Neu im Bücherregal:

Bruce Boxleitner: Frontier Earth und Frontier Earth – Searcher

Bruce Boxleitner habe ich in Agentin mit Herz und Babylon 5 kennen- und lieben gelernt, wusste aber bis vor kurzem nicht, dass er mal zwei Science-Fiction-Romane geschrieben hat. Da musste ich sie natürlich sofort bestellen. In den Stories vereint er seine zwei großen Interessen, Western und Science-Fiction. Das klingt interessant und die Reviews sind auch eher positiv. Ich bin also gespannt.

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Buchige Veranstaltung der Woche:

Diese Woche war ich leider bei keiner Veranstaltung, dafür aber letzte Woche, als ich in Kopenhagen war. Meine Gastgeberin hat alle Bücher von Joachim Meyerhoff gelesen, und wie es das Schicksal wollte, hatte Meyerhoff gerade als ich da war eine Lesung in der Stadt. Obwohl ich noch nie was von ihm gelesen haben, mussten wir natürlich hin.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht und fand direkt im Hafen statt, eine tolle Location. Da der Interviewer, Knud Romer, sehr gut Deutsch sprechen kann, fand das Gespräch auf Deutsch statt, da war ich natürlich erleichtert, mit Danisch hätte ich so meine Probleme gehabt. Allerdings war Knud Romer mehr an sich selbst interessiert, als an Meyerhoff und seine Bücher, obwohl der Grund für die ganze Veranstaltung die dänische Übersetzung von Wann wird es endlich so, wie es nie war war. Meyerhoff hielt sich tapfer und lenkte das Gespräch so gut, wie es ging, wieder zurück zu seinem Buch.

Insgesamt eine lustige, aber leider doch nicht so gut gelungene Lesung.

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Aus dem Fernsehen:

In der letzten Ausgabe von Druckfrisch gab es ein tolles Gespräch mit Jonas Jonasson, der eine Fortsetzung zu Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand geschrieben hat, obwohl er das gar nicht vorhatte. Mit dem ursprünglich geplanten Protagonisten, Martin, kam er jedoch nicht klar, deshalb musste wieder Allan einspringen. Neben Allan spielt anscheinend Angela Merkel eine signifikante Rolle im neuen Roman, Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten.

Der zweite Gesprächspartner von Denis Scheck war Natascha Wodin, die in ihrem neuen Roman, Irgendwo in diesem Dunkel,  die Geschichte ihres Vaters festgehalten hat. Ihre Beziehung scheint nicht einfach gewesen zu sein: ihr Vater hat nie mit ihr geredet, aber auch mit anderen nicht. Er war ein harter und grausamer Mann. Es war sehr traurig zu hören, dass Natascha Wodin ihren Vater gehasst hat.

Auch wenn ich es harsch finde, schaue ich sehr gerne dabei zu, wie Denis Scheck die SPIEGEL Bestsellerliste ausmistet und die Bücher, die er für nicht gut befindet, einfach im Müll landen lässt. Immerhin hat er diesmal sechs von den zehn Büchern für gut befunden. Interessanterweise war Maja Lunde gleich mit zwei Büchern vertreten, von denen Die Geschichte des Wassers im Müll landete, während Die Geschichte der Bienen den Scheck-Test bestanden hat.

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