Meine buchige Woche (2)

Am Ende dieser verrückten Woche angelangt fühle ich mich ungefähr so, wie dieser Hund hier oben aussieht. Das war die Woche, in der ich am liebsten die ganze Zeit im Bett geblieben und meine Erkältung auskuriert hätte – statt dessen hatte ich ständig zu tun und obendrein auch noch viel Stress. Gestern haben mich dann ein paar Stunden in der Saune zwar super entspannt (und dabei habe ich auch noch ein kurzes Büchlein auslesen können, trotzdem bin ich frh, dass es endlich Sonntag ist! Und über den Montag denke ich lieber noch nicht nach…

Diese Woche habe ich zwei Bücher beendet:

John Wray: Das Geheimnis der verlorenen Zeit

Wenn ich gestresst und auch noch krank bin, kann ich nicht schlafen. So hatte ich am Dienstag gegen 4 Uhr nichts besseres zu tun, als die Rezension zu diesem wirklich interessanten, ungewöhnlichen Buch zu schreiben.

Cixin Liu: Weltenzerstörer

Die Rezension folgt noch, es sei schon mal so viel verraten, dass Cixin Liu in dieser schon etwas älteren Erzählung bereits Themen aufwirft, die ihn später in Die drei Sonnen und Der dunkle Wald beschäftigen. Eine kurze, aber spannende Erzählung. Und ja, ich bin ein Fan von diesem chinesischen Science-Fiction-Autor geworden. 🙂

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Das lese ich gerade:

Annette Großbongardt, Johannes Saltzwedel (Hg.): Die Bibel. Das mächtigste Buch der Welt

Das ist wieder mal ein sehr interessantes Buch! Es räumt viele Legenden aus dem Weg, die um die Bibel (und in der Bibel) erschaffen wurden.

Klappentext:

Wie kein anderes Buch hat die Bibel das Denken der westlichen Welt beeinflusst. Geschichten wie die Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies oder Moses‘ Empfang der zehn Gebote auf dem Berg Sinai sind Teil unseres kulturellen Gedächtnisses. Aber beruhen die alten Geschichten auf Tatsachen? SPIEGEL-Autoren und Historiker zeichnen Entstehung und Wirkung der Bibel über fast 3000 Jahre nach. Auf der Suche nach der historischen Wahrheit porträtieren sie Schlüsselfiguren wie die Apostel Petrus und Paulus, den Kirchenvater Hieronymus sowie den Reformator Martin Luther und geben Einblick in die Arbeit von Theologen, Schriftforschern und Archäologen.

Neu im Bücherregal:

Ganze drei Bücher sind diese Woche bei mir eingezogen, zum Glück habe ich davon eins bereits gelesen, sonst hätte ich ein Problem.

Im wunderschönen Bücherschrank meiner Kleinstadt habe ich einen ganz tollen Schatz entdeckt: Mein Leben von Marcel Reich-Ranicki. Ich habe es damals aus der Bibliothek ausgeliehen und jetzt freue ich mich sehr, es jederzeit wieder in die Hand nehmen zu können.

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Die Samstagpost hat mir zwei Bücher gebracht, die unterschiedlicher vielleicht nicht sein könnten.

Berthold Riese: Die Maya

Die Maya haben mich schon immer fasziniert, und waren einer der Hauptgründe, warum ich Archäologin werden wollte. Ich habe zwar einen anderen Weg eingeschlagen, das ändert aber nichts an meiner Faszination.

Klappentext:

Erst in den vergangenen Jahrzehnten haben Wissenschaftler die politische Geschichte der Maya und ihre Religion mit den oft blutigen Ritualen entschlüsselt. Nichts mehr von der angeblich friedlichen und beschaulichen Geschichte dieser Indianer hat Bestand. Im Mittelpunkt des Buches steht die politische und kulturelle Entwicklung der Maya und die Darstellung der Dynastien der bedeutenden Stadtstaaten von Tikal, Yaxchilán, Copán und Palenque anhand der bildlichen und hieroglyphenschriftlichen Quellen.

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Jessica Fellowes: Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Ich lese sehr gerne englische Krimis, und habe auch die ersten drei Staffeln von Downton Abbey sehr genossen. Theoretisch hat also dieser Roman alles, was ich mir nur wünschen kann. Bin sehr gespannt, ob er die Erwartungen erfüllen kann.

Klappentext:

London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Krieges jeder etwas zu verbergen hat.

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Insgesamt war es also doch eine ganz gute Woche, ohne diese Zusammenfassung wäre mir das vielleicht gar nicht aufgefallen.

 

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