Meine buchige Woche (37)

Das Highlight der Woche war ohne Frage die Lesung von Ian McEwan an der LMU am Mittwoch. Es war eine seltene Gelegenheit, einen der großen lebenden Autoren live zu erleben. Er erwies sich als ein netter, bescheidener Mann, der sich viele Gedanken über unsere Zukunft macht. Der, obwohl er nicht an Science-Fiction interessiert ist, sehr gut in der Genre bewandert ist (wohl auch zu seiner eigenen Überraschung). Anlass für seinen Besuch in München war das Erscheinen seines neusten Romans Machines like me (auf Deutsch „Maschinen wie ich“ – Diogenes Verlag).

Die Tage mit Bumerang

Neu bei mir eingezogen ist der neue Roman von Nina Sahm, Die Tage mit Bumerang. Das Buch ist bei hanserblau erschienen und ich werde es in einer Leserunde auf LovelyBooks lesen, an der auch die Autorin teilnimmt. Die Buchpremiere findet am 23.07. in der Buchhandung Buch & Bohne in München statt – ich werde dabei sein.

Und darum geht es im Roman:

Nichts ist mehr wie vorher in dem kleinen Dorf. Seitdem Annu einen tragischen Unfall verursacht hat, schneiden sie die Nachbarn. Sogar ihr bester Freund Lars hat sich von ihr abgewandt. Langsam, aber sicher verzweifelt Annu allein in ihrem windschiefen Haus. Bis eines Tages ein Schaf vor ihrer Tür steht, das sich nicht wegschicken lässt. Der störrische Gast heißt von nun an Bumerang – und holt Annu langsam ins Leben zurück. Die Zuversicht kommt im Schafspelz: ein hinreißender Roman, der einen direkt in den verwilderten Garten von Annu versetzt, mitten auf das alte Sofa, auf dem es sich auch schon Bumerang bequem gemacht hat.

Klappentext

Aktuell lese ich noch immer mein dickes Buch, Die Korrekturen von Jonathan Franzen – und es gefällt mir so weit sehr gut.

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