Neuzugänge | New Dark Age & Im Unterland

Eigentlich sind diese zwei Bücher schon vorletzte Woche bei mir eingetroffen, ich bin nur nicht dazu gekommen, sie hier vorzustellen. Dabei sind beide sehr spannend und hoffentlich auch lesenswert. Solltet ihr sie schon gelesen haben, lasst eure Meinung hören!

James Bridle: New Dark Age

Dass Technologie eine große Rolle in unserem Alltag spielt, ist keine Neuigkeit. Und die Frage stellen wir uns auch nicht erst seit heute, was die Auswirkung dieser Technologie auf unser Leben ist. Bringt sie Gefahren oder positive Entwicklungen? Oder beides? Auch wenn wir uns diese Fragen immer wieder stellen, sind Antworten nicht weniger spannend – deshalb habe ich nach James Bridles Buch gegriffen.

Er greift das Thema laut Klappentext aus einer eher negativen Sicht auf, wie das auch der Titel des Buches vermuten lässt.

Während neue Technologien immer schneller und immer massiver bis in die letzten Winkel unseres Lebens vordringen, sind wir immer weniger dazu in der Lage, sie unseren Erfordernissen anzupassen. Sie sind längst zu einer Bedrohung für humane Lebensformen geworden. In einer rasanten Tour de Force führt uns James Bridle, der „Orwell des 21. Jahrhunderts“, durch die technologischen Dystopien der Gegenwart – vom Klimawandel und dem Internet bis zur Automatisierung der Arbeitswelt und der omnipräsenten Datenerfassung. Doch er zeigt noch mehr: Wir müssen eine unberechenbar gewordene Welt anders denken lernen, wenn wir uns in unserem „New Dark Age“ noch zurecht finden wollen. 
Bridle ist ein junger Harari noir – kompetent, funkelnd und düster wie ein Roman von H.P. Lovecraft.

Klappentext

Das Buch ist beim C.H. Beck Verlag erschienen.

Robert Macfarlane: Im Unterland

Es bleibt dunkel: Aus der dunklen Zukunft geht die Reise mit diesem Buch unter die Erde. Und das darf man wortwörtlich nehmen, der Autor steigt tatsächlich in die Tiefe, um über seine Erfahrungen zu berichten. Dieses Buch habe ich zwar noch nicht angefangen, nur hier und da einen Satz gelesen und mich sehr schwergetan, es wieder aus der Hand zu legen.

In einer großartigen Entdeckungsreise nimmt uns der vielfach ausgezeichnete britische Autor Robert Macfarlane mit in die dunkle, überraschende Welt unter der Erde. Er führt uns in Höhlenlandschaften in England und Slowenien, zu einem unterirdischen Fluss in Italien, in den Untergrund von Paris, die schwindende Gletscherwelt Grönlands und, zuletzt, in einen Stollen für Atomabfälle, der die nächsten 100.000 Jahre überdauern soll. Sein Buch ist viel mehr als eine fantastische Natur- und Landschaftsgeschichte: Eindringlich schildert er das Wechselspiel zwischen Mensch, Natur und Landschaft – nicht zuletzt als Mahnung, was wir durch unsere Eingriffe zu verlieren drohen.

Klappentext

Das Buch ist beim Penguin Verlag erschienen. Übrigens ist Robert Macfarlane am 12. September im Literaturhaus in München (und ich auch, aber das klingt weniger interessant… :)).

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