Neuzugänge | Die lange Reise & Wie man’s hinkriegt

Wenn ich mir all die Bücher anschaue, die in den letzten paar Wochen bei mir eingetrudelt sind, möchte ich am liebsten eine einsame Insel aufsuchen. Natürlich mit diesen Büchern im Gepäck. Auch diese Woche sind zwei hinzugekommen, über die ich mich sehr gefreut habe.

Samantha Cristoforetti: Die lange Reise

Samantha Cristoforetti ist Astronautin bei der ESA, und dieses Buch ist ihr Tagebuch. In ihm erzählt sie über die 200 Tage, die sie auf der internationalen Raumstation ISS verbrachte. Sie ist nur ein Jahr jünger als ich, und hat etwas geschafft, was für mich praktisch Science-Fiction ist. Denn auch wenn wir Menschen seit Jahrzehnten im Weltall unterwegs sind, ist es etwas, was die Wenigsten von uns erleben. Es bleibt der Stoff für Träume und Fantasien.

„Ich bin für eine Weile nicht auf dem Planeten. Zurück im Mai“. Das war die Abwesenheitsnotiz von Samantha Cristoforetti, als sie 200 Tage auf der ISS verbrachte. Bis die Ingenieurin und Pilotin endlich in das Raumschiff stieg, war es ein weiter Weg, den sie mit Wissbegier, Beharrlichkeit und einer Portion Glück absolvierte – als eine von nur wenigen Frauen. Persönlich und humorvoll schildert sie ihre Erfahrungen, von den harten Astronautenlehrjahren über die Zeit im All bis hin zur Rückkehr auf die Erde. Welche Gedanken begleiten die letzten Stunden vor dem Abflug? Womit entspannt man sich nach einem langen Arbeitstag auf der Raumstation? Wie fängt man einen Raumtransporter ein? Mit einem wunderbaren Blick für die Herausforderungen und Merkwürdigkeiten des Astronautenberufs nimmt sie uns mit auf eine unvergleichliche Reise.

Klappentext

Ich freue mich schon sehr darauf, Samantha Cristoforetti in Frankfurt auf der Buchmesse zu erleben. Das Buch ist beim Penguin Verlag erschienen.

Randall Munroe: how to – Wie man’s hinkriegt

Über Randall Munroes Bücher habe ich schon viel gehört, so zum Beispiel in Bill gates‘ Buchempfehlungen. Trotzdem ist dieses das erste von ihm, das ich in der Hand halte. In diesem wird er (wohl seinen vorherigen Büchern treu) absurde Lösungen für Alltagssituationen vorschlagen. Da ich sehr praktisch eingestellt bin und immer den einfachsten und kürzesten Weg suche, bin ich sehr gespannt, wie es aussieht, wenn jemand ganz anders vorgeht…

Für jede Aufgabe, die sich uns stellt, gibt es einen richtigen Weg, einen falschen, und einen, der so offensichtlich absurd ist, dass man ihn niemals in Betracht ziehen würde. »How to« ist eine Anleitung zu diesem dritten Ansatz. Es zeigt uns, wie wir digitale Daten versenden, indem wir USB-Sticks an Zugvögeln befestigen. Wie wir unserem Auto Starthilfe geben, indem wir elf Jahre auf eine Sonneneruption warten. Wie wir herausfinden, ob wir zur Generation der Babyboomer gehören oder ein Kind der Neunziger sind – nämlich, indem wir die Radioaktivität unserer Zähne messen lassen. Und wir erfahren, wie wir endlich pünktlich zu Verabredungen kommen: indem wir mal eben den Mond zerstören. Mit seinen berühmten Strichzeichnungen erklärt Randall Munroe, wie man einfache Probleme auf die allerschwierigste Weise bewältigen kann.

Klappentext

Das Buch ist ebenfalls beim Penguin Verlag erschienen.

In dem einen Buch fahren wir also ins Weltall, im anderen zerstören wir den Mond – da kommen interessante Zeiten auf mich zu.

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