14/478 | Jonathan Franzen: Die Korrekturen

„Die Korrekturen“, wenn man den Roman mit einem Satz zusammenfassen wollte, ist die Weihnachtsgeschichte einer dysfunktionalen amerikanischen Familie. Enid Lambert, die Mutter, versucht ihre drei erwachsenen Kinder dazu zu bringen, noch ein letztes Weihnachten in der Haus der Familie in St. Jude (eine übrigens fiktive Stadt im Mittleren Westen) zu verbringen. Ein letztes, weil Alfred, […]

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13/478 | George Orwell: Keep the Aspidistra Flying

Von diesem Roman hat sich sein Autor abgewendet, er fand ihn nicht gut gelungen und hat verboten, dass er nachgedruckt wird. Und man muss ihm schon Recht geben, Keep the Aspidistra Flying, oder wie es ins Deutsche übersetzt wurde, „Die Wonnen der Aspidistra“, gehört nicht zu den besten Werken von Orwell. Es ist 1936 als […]

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12/478 | Alexandre Dumas: Die Bartholomäusnacht

Auf dieses Buch, das auch unter dem Titel „Königin Margot“ bekannt ist, habe ich mich schon sehr gefreut. Die Bücher von Alexandre Dumas habe ich als Kind sehr geliebt. So viele tolle Abenteuer! Intrigen auf dem französischen Hof, treue Edelmänner, geheime Liebschaften! Und ich wurde nicht enttäuscht, es war eine großartige Reise mit Dumas.

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11/478 | Michael Ondaatje: Der englische Patient

Eine Geschichte über Krieg, Liebe, Menschlichkeit, Tod und Sand. Erzählt in einem Stil, der für Ondaatje typisch zu sein scheint, also auf keinen Fall linear und aus unterschiedlichsten Perspektiven. Dieses Buch braucht aufmerksame Leser, die bereits sind, den verworrenen Erzähllinien zu folgen. Denn wenn sie das tun, werden sie belohnt. 1945, der Krieg nähert sich […]

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10/478 | Giuseppe Tomasi di Lampedusa: Der Leopard

Der Leopard ist einer der bedeutendsten Romane der italienischen Literatur, ich aber hatte leider viele Probleme damit. Es hat gefühlt eine Ewigkeit gedauert, bis ich die kaum mehr als 300 Seiten gelesen habe. Ich musste mich durch das Buch schlagen und dabei gegen die Langeweile ankämpfen. Der Roman spielt in der zweiten Hälfte des 19. […]

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9/478 | Mary Wollstonecraft Shelley: Frankenstein

Nach langer Zeit habe ich nun endlich wieder ein Buch von meiner Liste der 478 Bücher gelesen, und zwar eins, das ich schon mindestens ein Dutzend mal in die Hand genommen habe, nur um es wieder ins Regal zu stellen. Ich hatte nämlich etwas Angst vor der Geschichte Frankensteins. Es ist ein Klassiker, den scheinbar […]

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8/478 | Franz Kafka: Das Schloss

Amtliche Entscheidungen sind scheu wie junge Mädchen. Wenn man Germanistik studiert hat, ist es immer peinlich einzugestehen, wenn man große deutschsprachige Klassiker nicht gelesen hat. Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, dass ich in Ungarn studiert habe und wir uns mit der Germanistik aus der Perspektive einer Fremdsprache befasst haben, sodass die Schwerpunkte anders […]

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7/478 | David Mitchell: Der Wolkenatlas

Um es gleich vorweg zu nehmen: es ist eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich weiß gar nicht, womit ich anfangen soll und wie ich dieses Buch am besten beschreibe. Es fällt mir so schwer, meine Gedanken in irgendeine Form zu fassen, dass ich jetzt gerade die fünfte Version dieser Einleitung verfasse. […]

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6/478 | H.G. Wells: Der Unsichtbare

Als der Mantikore Verlag auf LovelyBooks zur Leserunde aufrief, meldete ich mich ganz begeistert, ging es doch um einen echten Science-Fiction-Klassiker vom Ende des 19. Jahrhunderts (und nebenbei auch um ein Buch aus meinem 478-Bücher-Projekt). Als Kind habe ich eine kurzlebige Fernsehserie gesehen, die die Geschichte des unsichtbar gewordenen Wissenschaftlers aufarbeitete und ich hatte gute […]

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5/478 | Aldous Huxley: Eine Gesellschaft auf dem Lande

Wenn man den Namen Aldous Huxley hört, denkt man automatisch an sein bekanntestes Werk, Schöne neue Welt. Sein erster Roman, Eine Gesellschaft auf dem Lande lässt nich viel vom späteren Science-Fiction-Klassiker ahnen. Der deutsche Titel (im Original Crome Yellow) ist sehr geradeheraus und verrät es uns gleich, worum es in diesem Erstlingswerk geht: ganz simpel […]

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