Ian McEwan: Maschinen wie ich

1982, London: Charlie Friend kauft sich einen der ersten Androide. Die Jahreszahl ist kein Versehen, Ian McEwans neuer Roman spielt tatsächlich in der Vergangenheit, und hat trotzdem das Thema künstliche Intelligenz in seinem Mittelpunkt. Der Autor hat eine alternative Vergangenheit erschaffen, in der nicht nur Kennedy das Attentat überlebt hat, auch John Lennon ist noch […]

12/478 | Alexandre Dumas: Die Bartholomäusnacht

Auf dieses Buch, das auch unter dem Titel „Königin Margot“ bekannt ist, habe ich mich schon sehr gefreut. Die Bücher von Alexandre Dumas habe ich als Kind sehr geliebt. So viele tolle Abenteuer! Intrigen auf dem französischen Hof, treue Edelmänner, geheime Liebschaften! Und ich wurde nicht enttäuscht, es war eine großartige Reise mit Dumas.

Joey Goebel: Irgendwann wird es gut

In der amerikanischen Kleinstadt Moberly scheint keiner gern zu Leben. Trotzdem scheinen es die wenigsten zu schaffen, hier wegzugehen. Joey Goebel beleuchtet wie mit einem Scheinwerfer das Leben zehn Menschen (die sonst selten, wenn überhaupt, im Rampenlicht stehen), die in Moberly wohnen, in zehn Kurzgeschichten. Einen anderen Zusammenhang, als den Wohnort gibt es zwischen den […]

Anthony Marra: The Tsar of Love and Techno

Ein großartiger Originaltitel, der in der deutschen Übersetzung leider viel von seiner Kraft verliert: „Letztes Lied einer vergangenen Welt“ klingt für mich zumindest nicht besonders inspiriert. Diese Übersetzung sollte aber niemand davon abhalten, den zweiten Roman von Anthony Marra zu lesen. Das Buch besteht aus insgesamt neun Geschichten, „Seite A“ und „Seite B“ enthalten beide […]

Hans Pleschinski: Bildnis eines Unsichtbaren

Bildnis eines Unsichtbaren ist ein sehr persönliches Buch von Hans Pleschinski. Es ist ein autobiographischer Roman, in dem er den Tod seines Lebensgefährten, Volker Kinnius verarbeitet, mit dem er 23 Jahre – zu dem Zeitpunkt mehr als die Hälfte seines Lebens – verbracht hat. Das Buch tut aber mehr, als von einer persönlichen Tragödie zu […]

11/478 | Michael Ondaatje: Der englische Patient

Eine Geschichte über Krieg, Liebe, Menschlichkeit, Tod und Sand. Erzählt in einem Stil, der für Ondaatje typisch zu sein scheint, also auf keinen Fall linear und aus unterschiedlichsten Perspektiven. Dieses Buch braucht aufmerksame Leser, die bereits sind, den verworrenen Erzähllinien zu folgen. Denn wenn sie das tun, werden sie belohnt. 1945, der Krieg nähert sich […]

Michael Ondaatje: Kriegslicht

Kriegslicht ist bereits der siebte Roman von Michael Ondaatje, bekannt ist er aber bis heute wegen seines dritten Roman, Der englische Patient (1992). An dieser Stelle muss ich aber zugeben, dass ich zwar die Verfilmung des Buches gesehen, den Roman aber nie gelesen habe. Somit war Kriegslicht das erste Werk von Ondaatje, das ich in […]