Meine buchige Woche (34)

Neu auf dem Blog ist ein Beitrag zu Joey Goebels Irgendwann wird es gut. Aktuell lese ich einen 700-Seiten-Schinken, Die Bartholomäusnacht von Alexandre Dumas. Praktisch seit ich lesen kann, bin ich in dicke Bücher vernarrt, allerdings haben sie den Nachteil, dass man sie vor dem Einschlafen nicht sehr lange in der Hand halten kann. Dieses […]

Joey Goebel: Irgendwann wird es gut

In der amerikanischen Kleinstadt Moberly scheint keiner gern zu Leben. Trotzdem scheinen es die wenigsten zu schaffen, hier wegzugehen. Joey Goebel beleuchtet wie mit einem Scheinwerfer das Leben zehn Menschen (die sonst selten, wenn überhaupt, im Rampenlicht stehen), die in Moberly wohnen, in zehn Kurzgeschichten. Einen anderen Zusammenhang, als den Wohnort gibt es zwischen den […]

Meine buchige Woche (33)

Für den Bookclub habe ich The Tsar of Love and Techno von Anthony Marra gelesen, und wieder einmal bin ich so froh, in diesem Bookclub zu sein, sonst hätte ich dieses Buch vielleicht nie gelesen. Bin schon sehr gespannt auf unser Gespräch darüber. Irgendwann wird es gut von Joey Goebel hat mir auch sehr gut […]

Anthony Marra: The Tsar of Love and Techno

Ein großartiger Originaltitel, der in der deutschen Übersetzung leider viel von seiner Kraft verliert: „Letztes Lied einer vergangenen Welt“ klingt für mich zumindest nicht besonders inspiriert. Diese Übersetzung sollte aber niemand davon abhalten, den zweiten Roman von Anthony Marra zu lesen. Das Buch besteht aus insgesamt neun Geschichten, „Seite A“ und „Seite B“ enthalten beide […]

Meine buchige Woche (32)

Seit einigen Jahren ist es ein großer Wunsch von mir, näher an der Natur zu leben, wenn auch nicht in völliger Abgeschiedenheit. Das ist auch einer der Gründe, warum ich nicht direkt in der Stadt lebe und meine Wohnung nur einige Gehminuten vom Wald ist. Den großen Schritt habe ich aber noch nicht gewagt – […]

Meine buchige Woche (31)

Ein großes Highlight der Woche, aber auch dieses Lesejahrs war Bildnis eines Unsichtbaren von Hans Pleschinski. Ich ging absolut unvorbereitet an das Buch heran, ich wusste weder, dass es autobiographisch ist, noch, dass es darin um den Verlust des langjährigen Lebensgefährten geht (unter anderen – denn dieses Buch spricht für eine ganze Generation über Kunst, […]

Hans Pleschinski: Bildnis eines Unsichtbaren

Bildnis eines Unsichtbaren ist ein sehr persönliches Buch von Hans Pleschinski. Es ist ein autobiographischer Roman, in dem er den Tod seines Lebensgefährten, Volker Kinnius verarbeitet, mit dem er 23 Jahre – zu dem Zeitpunkt mehr als die Hälfte seines Lebens – verbracht hat. Das Buch tut aber mehr, als von einer persönlichen Tragödie zu […]